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Alprose Die Schokolade
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Caslano
Caslano ist eine politische Gemeinde im Kreis Magliasina im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.
Das Dorf liegt auf 275 m ü. M. am Luganersee, nahe der Mündung der Magliasina und 3 km östlich der Station Ponte Tresa TI der Linie Ponte Tresa-Lugano. Ihr Gebiet ragt als Halbinsel in den Luganersee, höchster Punkt der Halbinsel ist der Monte Caslano mit einer Höhe von 526 m ü. M. Das Gemeindegebiet umfasst das rechtsufrige Mündungsgebiet des Flusses Magliasina, der alte Kern am Seeufer lehnt sich an den Monte Caslano (oder Sassalto) an.
Die Nachbargemeinden sind im Norden Pura TI und Magliaso, im Osten Collina d’Oro, im Süden Brusimpiano (Italien) und im Westen Tresa.
Das Dorf wurde 1126 als Castellano erstmals erwähnt. Es ist nach der Überlieferung auf einer römischen Befestigung entstanden, auf deren Existenz der alte, bis ins 18. Jahrhundert verwendete Ortsname Castellano und die kompakte Struktur des einst befestigten Ortskerns hinweisen. Zur Gemeinde gehören die Weiler Magliasina und Torrazza. Letzterer wurde nach erbitterten Kämpfen mit der Gemeinde Lavena Ponte Tresa im zwischen den eidgenössischen Orten und dem Herzogtum Mailand 1604 geschlossenen Vertrag von Varese endgültig dem Dorf zugesprochen.
Caslano bildet nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.
Die Gemeinde lebt vor allem vom Tourismus. Caslano hat einen schönen alten Dorfkern am Luganersee. Das Dorf ist durch die Lugano-Ponte-Tresa-Bahn an den Öffentlichen Verkehr angeschlossen. Auf dem Gemeindegebiet erstreckt sich ein Golfplatz; der Eingang befindet sich in der Nachbargemeinde Magliaso. Die Gemeinden Ponte Tresa, Caslano und Magliaso sind so stark verbaut und ineinander verwachsen, dass die Gemeindegrenzen kaum zu erkennen sind.
Um den Tourismus in der Region zu fördern, wurde am 31. Juli 1935 in Caslano die Associazione Turistica Malcantonese gegründet. Ihr gehören 27 Gemeinden an.
Die Chocolat Alprose hat in Caslano ihren Sitz und produziert dort mit rund 100 Mitarbeitern Schokolade für den Detailhandel. Das Unternehmen wurde 1957 unter dem Namen Titlis-Chocolat gegründet und gehört zur Stollwerck-Gruppe, welche 2011 von Barry Callebaut an die belgische Baronie verkauft wurde.
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Magliaso
Magliaso ist eine politische Gemeinde im Kreis Magliasina im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.
Das Dorf liegt auf 287 m ü. M. am rechten Ufer des Luganersees, 5 km südwestlich von Lugano und 2,5 km nördlich der Station Ponte Tresa TI der Linie Ponte Tresa-Lugano.
Die Nachbargemeinden sind im Norden Neggio und Agno TI, im Osten Collina d’Oro, im Süden Caslano und im Westen Pura TI.
Magliaso wird erstmals 769 als Maliacis erwähnt. 854 wurde es als de vico Maliaci erwähnt.
In der Zeit der Longobarden besass das Kloster San Pietro in Ciel d’Oro in Pavia einen Bauernhof in Magliaso. Der Ursprung der alten Kirche San Quirico (1033 erwähnt) und der Burg San Giorgio ist nicht bekannt. Magliaso war für fast zwei Jahrzehnte (1098–1117) die Heimat des schismatischen Bischofs von Como, Landolfo Carcano, der von Kaiser Heinrich IV. (HRR) gegen Papst Gregor VII. als Bischof ernannt wurde. Das Schloss wurde 1117 von Como belagert und erobert, der spätere Verbleib Landolfos ist unsicher, möglicherweise wurde er deportiert oder ermordet. Dies führte zu einem zehnjährigen Krieg zwischen Como und Mailand.
Das romanische Fresko auf dem Südturm stammt aus der gleichen Zeit und ist eines der wenigen weltlichen romanischen Werke in der Schweiz. Im 13. Jahrhundert ging die Burg in den Besitz eines Zweiges der Rusca-Familie von Como über. Carlo Corrado Beroldingen, Kanzler der Knechtschaft von Lugano, erwarb die souveränen Rechte über das Dorf im Jahre 1668. Er hatte die Pfarrkirche gebaut und ersetzte die verfallenden Ruinen des Schlosses durch einen kunstvollen Palast.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf Grund des Gesetzes zur Bekämpfung der Heimatlosigkeit eine jenische Familie eingebürgert.
Es gab früher viele isolierte Bauernhöfe und Mühlen entlang des Bewässerungskanals, was typisch für die vorindustrielle Wirtschaft war. Die Gemeinde erlebte eine starke Auswanderung in die Lombardei, nach Südamerika und während des Zweiten Weltkriegs in die Zentralschweiz. Die immer mageren Besitzungen der Vicinia wurden 1863 verkauft. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind grosse Flächen des Tales und entlang des Sees mit Wohngebieten bebaut. Während der Dienstleistungssektor der wichtigste Wirtschaftssektor in Magliaso ist, ist die touristische Infrastruktur kaum gewachsen. Am Fusse des Berges wurde ein Golfplatz angelegt.
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